Gospelchor der Friedenskirche Letmathe

 

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Wer Geld gibt, hat allen Anlass fröhlich zu sein



Afrikanisches Temperament fand seinen Ausdruck in Musik und Tanz mit ansteckender Wirkung. So wurde der Gottesdienst in der Friedenskirche zu einem bewegenden Erlebnis für alle. Foto: Hofbauer

Letmathe. (kat) Ob Pastor, Chormitglied, Gast aus dem Kongo oder Gemeindemitglied - ein langer Zug singender, klatschender und tanzender Menschen zog am Sonntagabend durch die Friedenskirche.
Sie lachten und dabei gaben sie gerade Geld für die Kollekte - Eliki Bonanga, Präsident der "Kirche der Jünger Christi im Kongo" hatte zuvor erklärt: "Wenn man bei uns im Kongo sammelt, muss man große Freude haben". Und so lernten die wohl zu Unrecht als stur verschrieenen Westfalen an diesem Abend sehr viel von ihren neuen afrikanischen Freunden. Sechs Gäste aus dem Kongo weilen seit einiger Zeit im Sauerland (die Heimatzeitung berichtete), und am Sonntag hatten sie gemeinsam mit dem Gospelchor zu einem "Global Prayer" titulierten Konzert eingeladen.
Zu Beginn zogen die über 80 Sängerinnen und Sänger des Gospelchores gemeinsam mit den Afrikanern das Lied "Siyahamba" singend in den Altarraum, wo Pfarrer Burckhardt Hölscher sie begrüßte und die Gäste noch einmal vorstellte. Gemeinsam mit der Gemeinde wurde gesungen, der Psalm 100 wurde im Anschluss in Deutsch, Französisch und Lingala gesprochen. Der Chor präsentierte dann zwei Lieder, letzteres war eine anstelle des klassischen gesprochenen Evangeliums gesungene musikalische Variante. Im voll besetzten Gotteshaus ertönten in der eineihalbstündigen Veranstaltung noch viele Lieder: Die afrikanische Befreiungshymne ebenso wie die Gospels "Oh happy day" und "Oh when the Saints" und viele, viele weitere. Der Pianist Facundo Perez brillierte mit seiner Version von "Kumba ya my Lord".
Die Gemeinde lernte von Chorleiter Hubert Schmalor afrikanische Lieder, und mit Pfarrer Hölscher wurde afrikanische Landeskunde studiert ("Schnatternde Affen im Busch sind genauso laut wie der Straßenlärm an der Von-der-Kuhlen-Straße."). Fröhlich, locker und im gemeinsamen christlichen Glauben vereint. Und doch wurden auch kritische und nachdenklich machende Töne nicht ausgespart, als etwa einige Sänger auf den verschwenderischen europäischen Lebenswandel im Vergleich zu der Armut in Afrika hinwiesen. Die Zeit verging wie im Flug, und nach dem fröhlichen Auszug wurde draußen vor der Kirchentür noch eine Weile weitergesungen.

 
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Kontakt:Hubert Schmalor Berliner Allee 18 58642 Iserlohn Tel.: 02374/13683

 
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